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Rund 40 Gäste aus Stadt und Landkreis, Politik und Verwaltung sowie Projektbeteiligte kamen in der UNSER LAND Zentrale in Esting zusammen.

Darunter waren die Organisatorinnen der Veranstaltung, Michaela Bock und Judith Kellerer vom Landratsamt Fürstenfeldbruck, Landrat Thomas Karmasin, die Kreisräte Max Keil, Christian Holdt und Hubert Ficker, Daniela Schmid vom Referat für Klima- und Umweltschutz LH München, Sachgebiet nachhaltige Ernährung, Johanna Zierl, "Mehr Bio auf der Wiesn", Familie Hatzl und weitere Landwirte und Verarbeitungsbetriebe aus dem Lkr. Fürstenfeldbruck und viele andere – darunter auch die Jury, die über die Bewerbung zur neuen Öko-Modellregion München-West mit Fürstenfeldbruck (FFB) berät.

UNSER LAND war zusammen mit dem Hatzlhof Gastgeberin – gemeinsam mit der Region – und brachte sich inhaltlich stark ein.

Judith Schermann (Geschäftsführerin UNSER LAND GmbH) und Margit Pesch (Solidargemeinschaft BRUCKER LAND) stellten die Perspektiven unseres Netzwerks für die regionale Bio-Wertschöpfung vor. Neben den vielen inhaltlichen Gesprächen gab es auch ein regionales Bio Mittagessen. Den Abschluss bildete eine Lagerführung sowie die Besichtigung der Kartoffelabpackung auf dem Hatzlhof.

Worum geht es bei der Öko-Modellregion?

Die Bewerbung ist ein gemeinsames Vorhaben der Landeshauptstadt München und des Landkreises Fürstenfeldbruck. Ziel: den Anteil an regionalen Bio-Lebensmitteln deutlich erhöhen – besonders in der Außer-Haus-Verpflegung für Kitas, Schulen, Kliniken und Betriebe.

Was sich gut anhört, ist zugleich ein strukturierter Förderansatz des Freistaats Bayern: Die Einrichtung einer Managementstelle für Bio-Wertschöpfung wird zu 75 % gefördert – für zunächst fünf Jahre. Zusätzlich stehen jährlich 50.000 Euro für konkrete Kleinprojekte bereit. Diese könnten z. B. in Kühltechnik, Verarbeitungslogistik oder Bewusstseinsbildung fließen.

Warum das für UNSER LAND relevant ist

UL Besuchergruppe Oko Modellregion 2026 01 29 03Seit 1994 arbeiten wir an genau diesen Themen: Regionale Kreisläufe stärken, Erzeugerinnen mit Verbraucherinnen verbinden, Transparenz schaffen. Damals war „BRUCKER LAND“ eine der ersten Initiativen in Bayern – heute sind wir ein Netzwerk, das in elf Regionen wirkt.

Eine anerkannte Öko-Modellregion könnte bestehende Strukturen stabilisieren und gleichzeitig neue Kooperationen ermöglichen. Für uns ist klar: Regionalität muss auch nach München hineinwirken. Gerade die öffentliche Verpflegung kann hier ein starker Hebel sein – wenn sie verlässlich und planbar regional einkauft.

Die Jury entscheidet Ende Februar über den Erfolg der Bewerbung. Für die Region Fürstenfeldbruck ist das eine Chance – und ein Signal, dass Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen hinweg möglich ist.

Wir bei UNSER LAND unterstützen diesen Weg mit unserer Erfahrung, unserem Netzwerk und unserer Überzeugung, dass gutes Essen aus der Region mehr ist als eine nette Idee: Es ist Teil einer nachhaltigen Zukunft.