Am Samstag, den 16.05.2026, fuhren wir von der ADFC-Geschäftsstelle in Fürstenfeldbruck wegen der kühlen Witterung mit sechs Teilnehmer nach Kreuth, Gemeinde Biburg, zum Landwirt Reichlmayr.
Er empfing uns auf seinem, seit mehreren Generationen geführtem landwirtschaftlichen Hof, den er seit 1995 auf biologischen Anbau mit seiner Frau, Doris, umgestellt und erweitert hat und im Vollerwerb führt. Zur gleichen Zeit errichtete er auch seinen Engelsberger Hofladen, wo er seine eigenen Produkte, wie z.B. Tomaten, Salate, Bohnen, Kohlrabi, rote Beete („rote Rüben“), Karotten, Kartoffeln, Kürbisse und Getreide (Dinkel, Weizen). Außerdem Eier und Nudeln von seinen freilaufenden Hühner.
Milch verkauft er keine, da seine Kühe in Mutter-Kuhhaltung auf der Weide sind. Die Kälber werden dort neun Monate bei der Mutterkuh aufgezogen, bevor die meisten von ihnen danach in der Region zum Schlachten kommen. Einige Ochsen hält er im Freilaufstall mit einem Stier und füttert sie statt dem in der konventionellen Landwirtschaft verbreiteten Kraftfutter, mit seinen nicht verkaufsfähigen Kartoffeln, oder Gemüseresten.
Wie gut frisches Gemüse schmecken kann, zeigte uns Doris Reichelmayr. Sie richtete uns einen Teller mit frischen Kohlrabi, Karotten und Gurken mit einem Quark-Dip zum Probieren an. Es waren die besten frischen Kohlrabi, die ich jemals genossen habe. Nach einem Einkauf in dem Engelsberger Hofladen bedankten und verabschiedeten uns von den Reichelmayr’s die letzten Meter nach Fürstenfeldbruck.
